 | Aesthetica Standard Films  | „Aesthetica“ beginnt mit einem gelungenen Intro, das den Pflichtteil der Sponsorennennung löst und Lust auf den Film macht. In diesem geht es diese Saison nicht mit John (Catch The Vapors), sondern mit Eric Jackson los. Der Part lässt den Film richtig gut starten, mit vielen BS 1 und heftigen Airs im Backcountry. Heftig ist eine Verniedlichung bei der Beschreibung der Lawine, in die Xavier DeLeRue geraten ist. Ein ganzer Hang, zumindest der sichtbare Teil, fängt an, sich zu bewegen und macht die Risiken beim Freeriden mal wieder deutlich. | Der Part an sich ist ein rasanter Freeride-Part, der aber auch ein wenig länger sein könnte.
Typisch für Montreal gibt es einen eigenen Jib-Part zu dieser Stadt. Keegan Valaika ist in der letzten Saison wohl keiner Kamera aus dem Weg gegangen und zeigt auch bei Standard Films gutes Street-Snowboarden. Einen der besten Parts im Film hat Mathieu Crepel inne. Mit viel Air-Time ist er im Park, auf Backcountry Kickern aber auch mit einigen Lines unterwegs. Mark Landvik macht ein Pillow-Feld zu seinem Spielplatz, was nach viel Spaß und Style aussieht. Ein weiterer Höhepunkt in „Aesthetica“ ist der Johan Olofsson Part, der mit dem NoBoard Lines fährt, die an sich schon anspruchvoll sind. Johan lässt „einfach“ die Bindung weg und surft die Lines. Das erste Mal bei Standard Films dabei, stellt Torstein Horgmo schon zu Recht den Abschluss-Part. Er beginnt mit „One Run In The Park“ von Northstar, in dem er mit einer spielerischen Leichtigkeit sämtliche Obstacles mitnimmt, von Rails über Kickers bis zur Pipe. Zudem gibt es Rail-Shots, Backcountry Kicker und einen wunderbaren Abschluss-Shot aus dem Heli gefilmt. Als Bonus gibt es noch einmal richtig viel Snowboarden. Parts von Jake Koai, Mitch Reed und Phil Damiekades sowie 22 Minuten Big Mountain Riding von Johan Olofsson. „Aesthetica“ ist ein sehenswerter Snowboardfilm aus dem Hause Standard Films, der die komplette Facette des Backcountry-Snowboardens zeigt. Lediglich die Liebhaber vom Street Snowboarden werden nicht voll auf ihre Kosten kommen. >weiter<
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