 | Teenage Love Graffiti IsenSeven  | Seit dem Winter 2003 schreibe ich Reviews zu den jährlichen IsenSeven Filmen. In den letzten Jahren hat sich viel getan: der Name „Gayhouse Productions“ wurde durch einfach „IsenSeven“ ersetzt, das Level der Fahrer und auch der Filme ist deutlich angestiegen und das Budget hat sich vervielfacht. Hingegen hat sich glücklicherweise in Sachen Detailliebe, Stil und Eigenart seit „Tripoli“ nicht viel verändert. Bei IsenSeven hat man sich stetig weiter entwickelt und ist mittlerweile nicht mehr aus Reihe der Snowboardvideos wegzudenken. | Auch in „Teenage Love Graffiti“ ist die Isener Handschrift schon im Intro zu erkennen. Gleiches gilt für die typischen Fahrer Intros, die wieder einmal sehr detailverliebt und aufwändig gestaltet wurden (siehe Making Of). Mit Shots like Matrix oder von einem Kometen im Weltall wurde wieder mal ein neues Level erreicht.
Den Film beginnt Michi Zirngibl mit einem FS Boardslide to FS 270° to 50/50, gefolgt von weiteren guten Jibs wie FS 360° Tailpress FS 180° out, geschmückt mit einigen Backcountry Shots. Andre Kuhlmann zeigt viele Backcountry Kicker und die ersten Heli Shots von einem massiven Kicker in Grotli. Spätestens bei dem BS 1 aus der Heliperspektive wird klar, dass die Isener endgültig jegliches Amateurniveau abgelegt haben.
Gute Rail Shots von Tobi Strauss und gewohnt stylische Airs, egal ob im Park, auf Backcountry Kickern oder von der Gap Session gibt’s von Christophe Schmidt zusehen. Erik Botner schließt in einem guten Part den Film ab. Viele Kicker, viel Airtime und Rails in einem guten Mix aus Park, Street und Backcountry, was auch für den ganzen Film gilt, runden den Film ab.
Zu dem Hauptfilm gibt es erneut richtig viel Bonus, von den einzelnen Trips über Party Shots bis zum Making Of. Hinzu kommt wieder ein Booklet. Die Art des Snowboardfilms gepaart mit passender musikalischer Untermalung macht Spaß anzusehen, auch wenn zumindest tricktechnisch er nicht ganz mit den ganz großen Produktionen mithalten kann. Diese Lücke wird jedoch in „Teenage Love Graffiti“ mit dem Spaß am Snowboarden gefüllt. >weiter<
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