 | Ready Absinthe-Films
 | Ready beginnt mit einer Aufforderung zum Klimaschutz, was den Film von Beginn an ganz sympathisch macht. Auch wenn der „Absinthe-Heli“ wohl nicht mit alternativen Treibstoffen gefüttert wird. Der eigentliche Snowboardfilm beginnt dann mit Gigi Rüf, gewohnt gut, gewohnt Absinthe und mit gewohnt viel Pow, guten Winkeln und Bildern. In dem Part von Gigi hat auch Kevin Pearce ab und an Gastauftritte, die dem Vorurteil als reiner Contestrider, strotzen. Er serviert u.a. einen BS 7 über einen massiven Backcountry Kicker mit viel Style, der gar nichts mit Spin to Win zu tun hat. | Gastspiele wie dieser kommen immer wieder in dem Film vor, so dass man teilweise schwer verfolgen kann, wer jetzt gerade auf der Mattscheibe zu sehen ist.
Ein weiterer Neuzugang im Absinthe-Team ist Jeremy Jones. Der „Einkauf“ hat sich jedenfalls gelohnt und der Part trumpft mit faszinierenden Bildern von harten und eindrucksvollen Lines sowie von gleichwertig beeindruckender Landschaft auf. Bei diesen Helm-Cam-Aufnahmen wird wohl so mancher Atem ins Stocken geraten.
Die ersten Street-Shots gibt es von den „Bad Kids“. Zu passender Musik haut Keegan Valaika einen super stylischen BS 180° SW Nosepress Cab 180° out raus und Mickey LeBlanc droppt immer noch unaufhaltsam.
Wolle Nyvelt nutzt eine riesige Staumauer zu seinem persönlichem Jibfest und holt auch den SnowSurfer aus der letzten Saison wieder raus. Doch die Lines und Airs sind härter geworden. Wahnsinn, was er alles ohne Bindung zaubert.
Die einzige Frau in „Ready“ ist Annie Boulander, die in einem guten Part Shots von Backcountry Airs, Pillows und Lines zeigt. Im Abschlusspart stehen Jules, Gigi und Nicolas bereit. Wie zu erwarten, zeigen sie Backcountry-Snowboarden vom Feinsten und verknüpfen Tricks und Lines auf einem sehr hohen Niveau.
Der Part ist ein passender Abschluss in einem sehr guten Snowboardfilm, der sich jedoch ein wenig mehr von seinen Vorgängern abgrenzen könnte. „Ready“ zeigt eindruckvolles Backcountry-Snowboarden, das fasziniert, nur die letzte Überraschung lässt sich vermissen. >weiter<
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