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Neverland
Absinthe-Films

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Absinthe-Films liefern jährlich einen der Topfilme der Saison ab. Die Erwartungen sind riesig und beim Einlegen der DVD freut man sich auf feinsten BigMountain-Freestyle von Nicolas Müller, Gigi Rüf, DCP, Wolfgang Nyvelt und den anderen der Crew. Schon nach dem ersten Part wird der Absinthe-Style deutlich, auch wenn Nicolas Müller nicht bei BlueBird in Alaska unterwegs ist, sondern im tiefsten Powder bei Schneefall im Wald. Dort zeigt er aber anspruchsvolles Snowboarden zusammen mit Kevin Pearce und Eero Ettala.

Anschließend reißt Romain deMarchi ein Schneebrett nach dem anderen ab und zeigt erwartungsgemäß gutes Snowboarden im Backcountry. Er teilt sich nicht nur mit DCP und JP Solberg die neue Boardfima „Yes“, sondern auch den Part und das gute Snowboarden im Backcountry. JP überzeugt nach diversen Verletzungen mit massiven Airs und schönen Heli-Cam-Shots. Für’s jibben in „Neverland“ ist Cale Zima zuständig und dieser shreddet zur Abwechslung also mal kein Powder, sondern alles was aus Beton oder Metall besteht. Nach der Pause durch seine eigene Filmproduktion ist auch wieder Travis Rice an Bord. Er zeigt in einem guten Part feinstes Snowboarden auf hohem Level mit Tricks wie Double Rodeo.

Gigi Rüf definiert „Urban“ Snowboarding neu, indem er im verschneiten Dorf von Dach zu Dach springt und ansonsten auf einem typisch hohen Niveau im Backcountry unterwegs ist. Der Part gehört zu den Höhepunkten im Film und zeigt das volle Programm aus dem Backcountry, von Lines zu Drops und Backcountry Kickern. Aufgrund der letzten Absinthe-Filme war davon auszugehen, dass Wolfgang Nyvelt wieder Aufnahmen von „Äsmo“-Rides liefert. Dieses Jahr sind die Drops mal wieder höher und er zeigt zudem einen BS 3 ohne Bindungen! Ansonsten gibt es gutes Snowboard mit viel Pow zu sehen.
 
Der Abschluss-Part in „Neverland“ beginnt überraschender Weise mit Aufnahmen aus der Stadt. Bode Merril zeigt Railtricks und Walllrides auf einem hohen Level, aber auch Shots in den Bergen. Eine schöne Combo aus Switch BS 1 und Double Corkscrew schließen den Film gut ab.
 
„Neverland“ ist wieder ein Snowboard-Film aus dem Hause Absinthe, der hält, was die Namen im „Line-Up“ versprechen. Gutes Snowboarden, meistens mit viel Pow, macht Spaß anzusehen, auch wenn gelegentlich die Qualität mancher Aufnahmen etwas besser sein könnte. Fazit: Absinthe ist wieder ein mal richtig sehenswert. >weiter<

   
  

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