 | Nice Try A People Movie  | Obwohl Mack Dawg dieses Jahr keinen Snowboardmovie herausgebracht hat, gibt’s doch einen Film der „People Crew“. Justin Eels und Pierre Minhondo, die auch schon die letzten „People“-Filme produziert haben sind weiter mit dabei und auch das Fahrerfeld hat sich nicht grundlegend geändert. Einige Abgänge, wie Joe Sexton wurden mit Neuzugängen wie Seth Huot und Willi Yli-Luoma kompensiert. Zac Marben darf am Anfang ran und liefert einen ordentlich Part mit viel Street-Snowboarding aber auch einiges aus dem Backcountry ab. | Ohne Double Inverted geht auch in dieser Filmproduktion dieses Jahr nicht viel, was auch Robbie Walker verstanden hat. Er hat sich nicht lumpen lassen und packt ein paar Inverted Spins in seinem Part aus, in dem es ansonsten viel Backcountry Airs und Snowboarden in der Stadt zu sehen gibt. Wille Yli-Luoma ist mit gewohnt gutem Style im Powder unterwegs und präsentiert einen Part in dem vom Riding über sehenswerte Spots bis zum Sound alles passt.
Den Mittelteil des Films teilen sich Bryan Fox, Curtis Ciszek, Jonas Carlson, Louie Fountain und Josh Mills. Der Part macht eine riesige Lust auf’s Snowboarden, da die Jungs mit Sprays, Airs und Lines den Spaß im Powder wunderbar vermitteln. Auch Shaun McKay zeigt am Ende seines Parts ein Spray nach dem anderen, so dass beim Zuschauer, wenn er nicht selbst gerade vom Berg kommt, Gefühle des Neides entstehen können. Das Verletzungsrisiko bei einem 50/50 ein langes Downrail hinunter reicht Max Baillargeon nicht aus. Deshalb befestigt er kurzerhand ein Beil ans Ende, das er mit einem Tailbonk vom Rail abtrennt.
Eiki Helgason macht klar, warum er zum Rookie of the Year gewählt wurde. Er bringt Skateboarden in den Schnee ganz ohne Bindung und zeigt gutes Snowboarden in der Stadt, mit Tricks wie 5-0 mit Nosegrab. Den letzten Part des Films hat Seth Huot, der zunächst den Zuschauer bei Shots von harten Slams mitleiden lässt. Das entschädigt er aber anschließend mit einem richtig guten Part der wie der ganze Film viel Snowboarden in der Stadt aber auch im Backcountry zeigt.
Die „People“ haben es mal wieder geschafft einen richtig guten Snowboardfilm zu produzieren, der viel Spaß beim ansehen verspricht. Neben fast 50 Minuten Laufzeit gibt es zudem noch viel Bonusmaterial. Empfehlenswert. >weiter<
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